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Nicola: Was ist Fu Qi?

Es gibt viele Arten von Energien.
Dieser Tag ist FU QI, der ‚Glücksenergie’, gewidmet.
Fu Qi kommt dann zustande, wenn Austausch und Harmonie da ist. Es ist ein ‚Fließen’, welches durch Geben und Nehmen entsteht. Diese ‚Glücksenergie’ ist da, wenn man mit allem, was man gerade trifft, in Harmonie sein kann.

FuQi entsteht dann, wenn zur richtigen Zeit die richtigen Dinge passieren.

Fu Qi ist, wenn wir von ‚abhängig’ zu ‚freiwillig’ kommen können.
Das heißt aber nicht, dass wir keine Unterstützung in Anspruch nehmen sollten, auch das kann heißen, dass wir etwas tun. Es ist wichtig, dass wir lernen, die Hintergründe bei Situationen oder Zusammentreffen sehen zu können und dann einfach nur das tun, was möglich ist.

FU QI hat etwas mit ‚Verbindung’ zu tun. Es ist so ähnlich, wenn der Dichter bekannte Worte neu aneinander fügt, es entsteht etwas sehr Schönes, Neues, etwas Kraftvolles. Es kommt darauf an, wie wir etwas verbinden. Es kommt darauf an, dass wir aus unserer Wahrheit heraus handeln. Es ist wichtig, dass wir aus einem ‚Zufrieden’ heraus handeln können.
Wenn wir wirklich aus dieser inneren Wahrheit handeln können, wenn wir sie ‚treffen’, dann hilft uns das Große Ganze, das Universum.

Wir haben gelernt, dass wir alle zusammenhängen.
1.) Die Ursachen von allem, (z.B. was uns geschieht,) hängen zusammen.
2.) Die Unterschiede verschwinden, je höher wir in den Ebenen kommen (können.)
Wenn keine Unterschiede bestehen, also ein Austausch stattfindet, das heißt FUQI. Dadurch können wir in unserem Leben und in unserer Entwicklung weiter gehen.
Wir sind mit der Energie der anderen verbunden. Auch daran arbeiten wir.

Um innen weiter zu kommen, muss ich diese enge Verbindung akzeptieren und nutzen. Dies wird uns im täglichen Leben gezeigt: meine innere Unklarheit zeigt sich – sofort – auch in meinem Leben.

Energie bedeutet: Information. Wenn ich auf Menschen zugehe, zeige ich diese Information. Auch wenn sie mir gar nicht bewusst ist, kommt sie zu den mich umgebenden Menschen.
Das ist wichtig, damit wir merken, dass eigentlich nur auf der geistigen Ebene etwas getan werden kann um etwas zu verändern.
Das Bild, dass wir ein Spiegel für andere Menschen sind, verdeutlicht das für mich sehr gut.
Ein Spiegel sollte klar sein.
Klarheit ist so wichtig, um die eigene Situation ausgleichend nutzen zu können. Auch wenn unsere Situation problematisch sein sollte, könnte sie Vorteile bieten…

Fu Qi ist etwas sehr Großes, dessen Tragweite wir nur ansatzweise spüren und erahnen können.
Jeder braucht seinen eigenen inneren Zugang zum FU QI. Wenn ich es selbst erfahren habe, dann kann ich davon weitergeben.
Für FU QI sind wir noch wie kleine Kinder. Wir knüpfen möglichst immer wieder daran an, um es in uns zu stärken. Wir sind in unserem Alltag, in unserem Karma, um uns zu entwickeln.
Durch unsere Ausbildung bereiten wir uns vor, die Energie gut behalten zu können. Durch das FU Qi könnte man Stück für Stück die karmischen Verbindungen klären.

Unser Ursprung ist mit dem Ganzen, mit dem Universum ganz und gar verbunden, der Kern, unsere ‚Wurzel’ liegt in diesem Großen Ganzen. Wenn wir wieder natürlich ‚fließen’ – unserer eigentlichen Urkraft gemäß – dann sind wir mit ihr, der Urkraft, dem Universum (wieder) eng verbunden.
Wenn man sich mit der Energie verbinden kann, gehört dazu auch die ‚Willenskraft’. Sie muss frei strömen, und zwar durch das Herz.

Wie bauen wir Fu Qi auf?

Wir können FU QI aufbauen, indem wir Körper, Seele oder Geist helfen – was wir also gerade empfinden, was gut ist und es dem Anderen geben, das ist Fu Qi.
Zum Lernen sind für uns die eigenen Erfahrungen so wichtig. Sie allein sind für mich in diesem Moment gültig und stellen daher meine persönliche Wahrheit dar. Durch diesen persönlichen Zugang zum FUQI könnten wir vielleicht auch anderen wieder helfen, da wir FUQI in uns erlebten.

Absichtsloses Handeln ist das Stärkste – handeln „von selbst“. Wenn die Energie stark genug ist, brauche ich keine Absicht. Dann handelt die Absicht der Energie durch mich. Erst dann ist alles ‚egal’, im Gleich-Gewicht.

Zufriedenheit, Glück, Klarheit bei mir selber ist wichtig. Die streben wir an. Dafür arbeiten wir. Wenn ich nicht zufrieden, glücklich und klar bin, sind es die anderen auch nicht.

- Einfach Freude an dem empfinden (können), was ist (die Blüte, der Regen, der Mensch, das, was ich an einer Situation lernen kann, dass ich es hier lernen darf…)

Die Verbindungen erkennen, akzeptieren und nutzen.

Wie erlebe ich das FU QI ?

Wichtig für mich in diesem Zusammenhang ist: ein weites Herz bekommen und: mit den Menschen von Herz zu Herz sein. Diese einfache und klare Formulierung ist mir ein Wegweiser und hilft mir bei der Umsetzung.

Ich erfahre im Seminar die Schönheit unserer Verschiedenheit, des Austausches der Energie. Es kommt mir beim FUQI so vor, als ob der Einzelne – als Individuum – zurücktritt. Wir dürfen erfahren, dass es auf die Energie zwischen uns ankommt.
Wir lernen zu fühlen (zum Beispiel bei der Behandlung des anderen), was für diesen erforderlich ist. Das heißt: sich dem Geist überlassen.

Im Seminar erlebe ich einen angstfreien Raum, in welchem wir unsere Schritte teilen. Dort kann ich spüren, dass jeder genau mit seiner Art und seinem Thema JETZT HIER sein muss. Dass jeder zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, und dies FREIWILLIG tut. Also nicht mit Abhängigkeit.

Was ich in unserer Gruppe spüre und lerne ist, dass die Liebe der anderen die eigene Liebe verstärkt. Wir sind wie ‚ein einziger Mensch’. Unsere Körper (5 Organe) und unser Kurs ist wie eine Familie.

Wenn ich mir die Menschen als einen Organismus vorstelle – mit verschiedenen Organen, die in engem Bezug zueinander stehen – sehe ich stärker die geschwisterlichen Beziehungen. Die Offenheit jedes Einzelnen hilft dem Anderen, sich ebenfalls zu öffnen.
Mich als „zugehöriges Element“ zu erfahren kann mir helfen, dies auf andere Bereiche zu übertragen. Zu erleben: so funktioniert der „Organismus“, wenn er gesundet oder gesund ist.
Wenn ich einmal dieses „Gesunde“ erfahre, kann ich es besser in anderen Lebenssituationen, Menschen… wieder erkennen. Ich kann mich zurückerinnern, Wurzel-Erfahrung.

Wenn wir im Seminar schon mal über eine Situation lachen, zeigt das, wie ich mit ein bisschen Leichtigkeit auf das Leben oder auf mich selbst zugehen könnte… Auch das kann „Nicht-Abhängig-Sein“ bedeuten. Auch so werden Probleme leichter.
Schwer ist es nur deshalb, weil wir „verstopft“ sind, die klare Sicht ist getrübt.
Die Schönheit und innere Notwendigkeit der Klarheit und des Teilens, beide sind mir jetzt sehr bewusst und kostbar.
FUQI ist eine Aufmerksamkeit und ein Glück-Teilen: aufmerksam dafür, wo Verbindung möglich und passend ist.

Als wichtig empfinde ich das sehr genaue, quasi neutrale, „nüchterne“ Hinschauen, was WIRKLICH PASSIERT und WARUM es gerade so kommt. Dass wir die Illusion durchschauen, wir seien schon angekommen oder wir würden die Wahrheit wirklich schon kennen...

Wenn uns nichts ‚drückt’, keine Störung da wäre, dann könnten wir frei das annehmen, womit uns ein anderer gerade weiter helfen kann; sei es in der Natur, sei es durch die uns umgebenden Menschen.

Fu Qi ist für mich: das Große Gemeinsame im Blick zu behalten, jeden Moment (möglichst).
So, wie wenn man in einem Orchester mit seinem Part zum Gesamtwerk beiträgt.

Nicola

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